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<pre>Nach jenen holprigen ersten Gehversuchen scheint sich der erneute Fehlschlag gegen die Bayern nun geradezu als schlechtes Omen aufzudrängen: Aktuell ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, dass der Leverkusener Motor auch im Frühjahr erst nach einiger Anlaufzeit auf Touren kommt.  <p> „Unerfahren kann man nicht mehr sagen, weil wir das schon vor drei Wochen (Anm.: beim 2:2 gegen Leipzig) hatten. Wir haben beim 1:1 den identischen Fehler gemacht. Mein Video-Analyst könnte bei der Analyse auch die Leipzig-Szene zeigen, es würde kein Spieler merken.“  <p>  „Bei Gegnern, die mitspielen, könnten sich auch für uns Räume ergeben“, so seine Hoffnung. Die uns Wettfreunden obendrein keineswegs unbegründet erscheint… <p> Dabei ist Werder unter Trainer Kohfeldt zu Hause noch unbesiegt. In den elf Heimpartien gab es sechs Siege und fünf Unentschieden. Zwei dieser fünf Remis gab es in den jüngsten beiden Heimspielen: 1:1 gegen Leipzig und 1:1 gegen Dortmund. <p>  Nämlich „den nötigen Siegeswillen“, mit dem insbesondere die aufgebrachten Fans ein Stückweit besänftigt werden sollen.  </pre>


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<pre>Somit gehen die Wettfreunde davon aus, dass dem VfB Stuttgart der Sieg gegen die Alte Dame lediglich ein kurzes Aufatmen bescherte; gegen die Bundesliga-Elite stellte sich die Heimstärke schließlich schon im Dezember wiederholt als brüchiges Gebilde heraus.  <p> An sich wäre daher am 17. Spieltag gegen den Revier-Klub wieder ein Heimsieg fällig.  <p>  – Kevin Vogt musste nach der jüngsten Schlappe abermals das Fehlen einiger Prozentpunkte konstatieren. <p> Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann sagte nach dem Spiel: „Unser Plan ist in der ersten Halbzeit gut aufgegangen. Wir wollten auf Konter spielen. Wir hatten sechs richtig gute Situationen. Da müssen wir in Führung gehen.“ <p>  Denn bei den Wolfsburgern krankt es an allen Ecken und Enden. In den ersten 21 Liga-Spielen hat sich der VfL nur 81 Torchancen herausgespielt. Einzig der HSV war mit 79 Möglichkeiten schlechter. Zum Vergleich: Tabellenschlusslicht Köln konnte sich bis dahin 104 Chancen erarbeiten.  </pre> 


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<pre> Obwohl der VfL 19 Spieltage auf internationalen Rängen verbrachte reichte es am Ende mit Platz acht nur knapp nicht für eine Europa League-Teilnahme. Die Wolfsburger erhoffen sich nun natürlich eine ähnlich starke Saison wie damals.  <p> Mit der sich bereits seit längerem (auch) in der Fremde bewährenden Defensiv-Strategie wird mit Sicherheit auch den Niedersachsen das Leben schwer gemacht — die nach zwei Außenseitersiegen ohnehin vor einer gänzlich neuen Herausforderung stehen.  <p>  Es passt demnach perfekt ins Bild, dass sich Topbuchmacher wie Unibet mit den RB-Siegquoten gegen Wolfsburg nicht vollends aus dem Fenster lehnen. <p>  Dementsprechend weit vorne befinden sich die Weser-Kicker in der Rückrundentabelle. Mit zwei Siegen und drei Unentschieden rangiert die Elf von Florian Kohfeldt auf Platz sechs. <p>  …andererseits aber auch die vermutlich damit in Zusammenhang stehenden Ausfälle von Schlüsselspielern wie Jeffrey Bruma (Bänderzerrung und Knie-OP) und Ricardo Rodriguez (Syndesmoseriss).  </pre>


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<pre> Dagegen konnten die Bremer mit ihrem ersten Bundesliga-Match der neuen Saison alles andere als zufrieden sein. Zwar stand die Defensive in Hoffenheim weitestgehend stabil und sicher, in der Offensive lief aber nur wenig zusammen.  <p> Dabei herrscht im Hertha-Kader mit 32 Akteuren ein enormes Gedränge – und eigentlich sollte Konkurrenzkampf leistungsfördernd sein, wenn es Hertha-Manager Michael Preetz geht.   <p> Wird von den Hansestädtern mit nur 13 Treffern noch immer die zweitschlechteste Offensivabteilung der Bundesliga gestellt, hatte die gegen den FC Twente wacker verteidigte Null hingegen für deutlich weniger überraschte Gesichter gesorgt. <p>  Kein Wunder, dass die Wettanbieter eher den VfL in der Favoritenrolle sehen. Andererseits dürfen sich die Gladbacher auch recht gute Chancen auf einen Erfolg in der Autostadt ausrechnen.  <p> Um jedoch tatsächlich für einen der vordersten Plätze in Frage zu kommen, muss Schmidt seinen Mannen dringend wieder eine erkennbare Handschrift vermitteln: Zuletzt machte insbesondere die Offensive nicht den Eindruck, durch den personellen Neustart in der jüngsten Transferperiode besser geworden zu sein.  </pre>


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<pre> Damit darf die Hertha über die beste Bundesliga-Bilanz nach vier Spieltagen jubeln: 10 Punkte aus den ersten vier Partien holte die „alte Dame“ noch nie.  <p> Positiv könnte die Stuttgarter stimmen, dass Einsatz und Wille klar erkennbar waren, auch wenn es am Ende die sechste Niederlage im siebten Spiel gab. Das hat beispielsweise bei der 0:3-Abfuhr in Düsseldorf noch ganz anders ausgesehen.  <p>  Dass es am Ende trotz einem zwischenzeitlichen 1:0 bzw. 2:2 aber nicht zu etwas Zählbarem reichte, sondern nur zu einem 2:4, ist lediglich ein ganz schwacher Trost. <p>  Erste Entwicklungen in diese Richtung waren bereits am Samstag sichtbar: Kapitän Diego Benaglio, der in Wolfsburg acht Jahre lang als unantastbar galt, musste auf der Bank Platz nehmen. Seine Rolle im Tor nahm Koen Casteels — aller Wahrscheinlichkeit nach Wolfsburgs Torhüter der Zukunft – ein.  <p> Anstatt mit drei Punkten stand Augsburg letztlich also mit leeren Händen da. „Wir haben vielleicht die beste erste Halbzeit der Saison gespielt, hätten 4:0, 5:0 führen müssen“, trauerte Jeffrey Gouweleeuw den vergebenen Punkten nach.  </pre>


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